POTF Picture On The Fridge Fotografie Wien Analog Philipp Rirsch1DSC00055.jpg

Die Arbeiten.
„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dem Alltäglichen den Tick Surrealismus zu entlocken. Dabei versuchen wir Authentizität und Utopie miteinander in Einklang zu bringen. Einen Moment zwar zu rahmen, ihn aber nicht ganz zu Ende zu denken, dem Raum keinen finalen Abschluss zu geben.“
Im Zentrum von „To Surface“ stehen sechs Fotografien. Jede davon alleinstehend, verbunden durch verschiedene Elemente, Wirkung und Optik. Thema der Ausstellung ist die Auseinandersetzung mit der Wirkung und Darstellung von Wasser. Dargestellt als ewiger Begleiter, mystische Grenzwelt sowie als geräuschlose Fülle. Die Motive variieren. Drei der Bilder entstanden über Wasser, drei davon darunter.
Um die Bilder als Gesamtkunstwerk darzustellen, wird der Optik des Raumes ein vereinendes Element hinzugefügt.

WhatsApp Image 2018-05-30 at 12.16.29(1).jpeg

TO SURFACE

 

„To Surface“ war eine dreitägige Fotografie Ausstellung mit Werken von Fabian Rettenbacher und Philipp Rirsch. Die beiden Fotografen arbeiten seit 2014 an dem Gemeinschaftsprojekt Picture On The Fridge und gründeten 2017 das @studio.potf im fünften Wiener Gemeindebezirk.
Am Anfang stand der Raum.
Die erste Soloausstellung des Kollektivs Picture On The Fridge, fand in den Kellerräumlichkeiten des Studio potf‘s statt. Der Raum an sich ist ein 130m2 Kellergewölbe, mit einer alleinstehenden Säule am Ende des Ausstellungsraumes. Die Säule trennt den Raum vertikal und war Anlass dafür, dem Raum ein zusätzliches optisches Element zu verleihen.

WhatsApp Image 2018-05-30 at 12.16.31.jpeg

Zwischen Realität und Utopie.
Die Fotografien sind in einer Höhe von ca. 1,50m frei schwebend befestigt. Betreten wird die Ausstellung durch einen roten Vorhang.
Der Raum ist beinahe komplett verdunkelt, die einzigen Lichtquellen gehen von den Fotografien selbst aus.
Jedes Bild spiegelt sich nun in einem 40m2 großem Wasserbecken.
Die reale Welt wird somit um eine weitere, gespiegelte Illusion erweitert. Drei der sechs Bilder sind auf dem Kopf hängend befestigt, wodurch erst durch die Spiegelung selbst, das Werk komplett wird.
„To Surface“ soll die Grenzen zwischen Illusion und Wirklichkeit aufheben, eine neue Welt erschaffen, in die der Betrachter eintauchen und sie ohne Hemmung erkunden kann. Das Becken selbst ist ohne Schuhe zu betreten, mit dem Gedanken, die Wirkung des Wassers abseits des visuellem zu entdecken. Mit dem Betreten des Beckens, wird die Oberfläche gebrochen und die Spiegelung verschwimmt. Jede Bewegung hinterlässt Spuren, bricht den Schein. Wird die Präsenz des Wassers akzeptiert, so kehrt Ruhe ein und die Welt entsteht neuerdings, mit dem Unterschied, nun Teil dieser zu sein.

Mit der Zeit, entsteht ein warmes Gefühl der Isolation.